Wir haben uns am Freitag den 22. August in unserer Hütte im Odersbacher Wald getroffen. Unsere Fahrtengruppe bestand aus genau 10 Leuten. Der kompletten Sippe Feuervogel 2 Leuten aus der Runde Black Hawk und einer aus der Runde Glatisant. Es war die erste Fahrt der Sippe Feuervogel in der auch ich bin.

Auf jeden Fall trafen wir uns dann in der Hütte und haben unsere Rucksäcke bepackt mit Lebensmitteln, Zelten und etlichem Kleinkram. Dann haben wir die Rucksäcke richtig eingestellt. Es war noch ein lustiger Abend. Morgens hat um 5 Uhr unser Wecker geklingelt. Eigentlich hätten wir ja auch noch zum Bahnhof laufen müssen aber dann sind wir doch in einem bis oben hin gefüllten Auto runter gefahren worden. Dort haben wir uns noch schnell Zugtickets gekauft und sind um sieben Uhr in den Zug gestiegen. Dann kamen 6.Stunden Zugfahrt. Auf dieser Zugfahrt sind wir unter anderem quer unterirdisch durch Berlin durch gefahren. Bis wir schließlich an unsere Ziel Fürstenberg, was an den Mecklenburgischen Seenplatte liegt, angekommen sind. Der erste Tag war Ziemlich langweilig bis zum Abend als Niclas im dunklem seinen Schlafsack aus dem Rucksack holte und ihn auf einem Baum der als Bank um eine Feuerstelle herum lag ab. Er war gerade dabei seine Isomatte vom Rucksack abzuschnallen als ich aus dem Zelt kam und zum Niclas sagte da rollt was. Da war es Niclas Schlafsack der von der Bank runter in die Havel gerollt war, neben der unser Schlafsack lag. Niclas sprang mit seinen Wanderschuhen dem Schlafsack hinterher in die Havel. Er kam Klitschnass wieder aus der Havel heraus. Bis zum nächstem Morgen waren die Sachen natürlich noch nicht getrocknet. Er konnte froh sein das er noch ein 2. Paar dabei hatte. 4 Tage später war die Fahrt schon fast wieder vorbei. Der letzte Tag rückte immer näher.der vorvorletzte Abend war der schlimmste. Wir waren gerade dabei uns Knochies also Kartoffelnudeln auf einem Feuer warm zu machen kam ein Förster mit seinem Kumpel kam und etwas sauer reagierte wegen des Feuers, wir mussten das Feuer dann sofort ausmachen. Dann gab es zum Abendessen nur fast gare Knochies und dann packten wir unsere Sachen wieder ein und zogen ein Feld weiter. Da wir im dunklen kein Bock mehr hatten unsere Zelte aufzubauen schliefen wir unter freiem Himmel. Er war Sternenklar. Am nächsten Tag gingen wir statt geplanten 5 Kilometern, 10 Kilometer. Als wir abends im dunklen Risotto und Schockladenpudding mit Vanillezucker aßen schliefen wir dann noch einmal unter freiem Himmel. Jetzt lag noch ein Tag vor uns an dem wir liefen, liefen und liefen. Mittendrin fing es auf einmal an zu Regnen. Wir sind möglichst weit an dem Bahnhof heran gelaufen damit wir am nächsten Morgen nicht so weit laufen mussten und schlugen unsere Zelte auf. Wir gingen früh ins Bett. Am nächsten Morgen standen wir wieder um 5 Uhr auf da wir ja diesmal wirklich noch zum Bahnhof laufen mussten. Dann kamen wieder 6 Stunden langweilige Zugfahrt und die Fahrt war vorbei.

Von Mimi, Sippe Feuervogel

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